8 FRAGEN UND 8 ANTWORTEN ZU DEM RHYTHMUSKONZEPT RHYTHMECALITY®

1. Was kann ich mir unter RHYTHMECALITY® vorstellen?

Es ist ein Buch- und eine CD- Serie, welche die fünf verschiedenen Lateintänze rhythmisch vorstellt.
Die Absicht der Lernmethode von RHYTHMECALITY® ist es, einen vorgegebenen Rhythmus in der Musik im Körper des Tänzers zu visualisieren. Eine Veränderung des Klanges soll durch verschiedene Instrumente zu einer Veränderung im Körper führen. Das bedeutet, dass der Rhythmus der Musik durch den Körperrhythmus visuell dargestellt wird.

2. Welches Ziel verfolgt RHYTHMECALITY®?

Das absolute Ziel der Lernmethode ist es, sich später sicher im Tempo, Takt und Rhythmus des jeweiligen Tanzes zu bewegen. Mit unserer einzigartigen Methode ist es nahezu unmöglich, nicht im Rhythmus zu sein!

3. Wie kam die Idee für RHYTHMECALITY® zustande?

Wir wollten eine Methode erschaffen, die es jedem ermöglicht sich mit der Musik und speziell mit dem Rhythmus zu verbinden. Der Anfänger war uns dabei genauso wichtig wie der Spitzentänzer. Beide tanzen zur gleichen Musik. Das war unser Ausgangspunkt.
Unsere Erfahrung hat uns gezeigt, dass die meisten Tänzer es nie systematisch gelernt haben, einen Rhythmus in der Musik zu hören, geschweige denn zu fühlen. Sie tendieren viel mehr dazu, ihn nur zu zählen.
Es ist aber sehr wichtig, dass zuerst das Hören, das Erkennen und das Erfahren von rhythmischen Merkmalen im Vordergrund stehen muss, anstatt nur das Schrittbild und die Zählweise davon. Um einen bloßen Zugang über das Zählen zu verhindern, wurden auf der den Büchern beigelegten CD einzelne bzw. mehrere verschiedene charakteristische Rhythmen aufgenommen, die von Profimusikern eingespielt wurden. Durch unsere CD mit ihren verschiedenen isolierten Klängen und mit ihren speziellen charakteristischen Instrumenten wurde das jeweilige Rhythmusmuster einfach und verständlich umgesetzt.
Die wichtigsten Grundrhythmen der einzelnen Tänze werden von unterschiedlichen und charakteristischen Instrumenten vorgestellt. Dabei hat jedes einzelne Instrument einen unterschiedlichen Klang. Unterschiedliche Klänge motivieren zu unterschiedlichen Bewegungen. Folglich steht jedes Instrument mit seinem Klang für eine bestimmte Körperbewegung.
Eine intuitive Interpretation kann nur dann stattfinden, wenn ein fundamentales erweitertes Verständnis der Musik mit ihren verschiedenen Rhythmen verstanden und erfühlt worden ist.
Unsere Methode fördert Fertigkeiten, um den Rhythmus in der Musik und den Körperrhythmus mit ihren verschiedenen Facetten zu verstehen und weiterentwickeln zu können.

4. Kann RHYTHMECALITY® in anderen Sportarten eingesetzt werden?

Eindeutig Ja! Es ist unser langfristiges Ziel, RHYTHMECALITY® mit all seinen Möglichkeiten und Facetten in andere Sportarten einzuführen.
Erste Erfahrungen wurden bereits im Skisport gemacht. Dort haben wir zum Beispiel einen unserer Sambarhythmen mit dem Tiefschneefahren verbinden können.
Auch Golf ist für uns eine sehr spannende Sportart. Hier muss man seinen Rhythmus an die jeweils gegebenen Bedingungen anpassen können. Ob Abschlag, Bunker oder Patten, alle Schläge haben ihren eigenen Körperrhythmus. Allerdings sind wir hier noch sehr am Anfang. Wir wollen uns aber dieser interessanten Herausforderung stellen, da wir felsenfest davon überzeugt sind, mit RHYTHMECALITY® einen Mehrwert auch für viele andere Sportarten anbieten zu können.

5. Welches Konzept kommt in der RHYTHMECALITY®-Methode zur Anwendung?

Das Herzstück von RHYTHMECALITY® ist unsere Rhythmusampel.
Mit unserer Rhythmusampel, mit den Farben Grün, Gelb und Rot dargestellt, wird man über einfache Schrittbilder (Grünlevel) über eine Spannungsveränderung (Gelblevel) bis hin zu einer Koordination (Rotlevel) geführt.
RHYTHMECALITY® ist ein Produkt für den Anfänger bis zum Spitzentänzer. Der Freizeittänzer erlebt mit seinem Partner den Rhythmus der einzelnen Tänze. Er kann dabei die Musik und seinen Partner stressfrei genießen. Der Spitzentänzer bekommt ein Konzept, um seine Choreographien in der Geschwindigkeit noch besser kontrollieren zu können und seine Präsentation auf ein höheres Level zu heben.
Durch RHYTHMECALITY® lernt der Körper zu denken und der Kopf zu fühlen!

6. Was war die größte Herausforderung bei dem Projekt RHYTHMECALITY®?

Die größte Herausforderung war es von Anfang an ein System zu erstellen, welches die Musik und die dazugehörige Körperbewegung beschreiben kann. Es gibt zwar hervorragende Lehrbücher im Tanzsport, diese sind allerdings nur speziell für Trainer- und Wertungsrichter als Grundlage in ihrer Ausbildung gedacht. Sie beschreiben alle technischen Fertigkeiten in den einzelnen Tänzen. Der Bezug zu Musik und Rhythmus steht dabei nicht im Vordergrund.
Genauso gibt es fantastische Musik, für die man allerdings sehr viel Erfahrung und Musikverständnis als Voraussetzung braucht.
Wir mussten hier also erst einmal Pionierarbeit leisten, um eine Methode zu entwickeln, die beidem gerecht wird. Und das ist uns nach einer sehr aufwendigen und 14 Jahre langen Entwicklungszeit hervorragend gelungen. Unsere Ergebnisse, gerade im Anfangsstadium in der Tanzschule sowie in einem Tanzsportverein, haben bis jetzt immer eine richtige Begeisterungswelle ausgelöst. RHYTHMECALITY® ist ein fantastischer Einstieg, um Tänze mit einem Tanzpartner erfühlen und erleben zu können. Also genau das, was Salsa, argentinischer Tango und der im Moment so populäre West Coast Swing ausmachen!

7. Henne oder Ei?

Wir sind der Überzeugung, dass der Tänzer zuerst vom Rhythmus dominiert wird, bevor der Rhythmus vom Tänzer dominiert werden kann.

Wir sind uns der Tatsache sehr bewusst, dass sowohl der Tänzer als auch die Musik ihren eigenen Rhythmus haben. Von unserem Standpunkt aus ist es allerdings das zeitliche Zusammentreffen/die Synchronisation beider Komponenten. Wir wollen erreichen, dass der Tänzer sich zuerst den Rhythmus in der Musik vergegenwärtigt und diesen vorgegebenen Rhythmus dann im Körper umsetzt.
Diese Vorgehensweise ist die klare und lesbare Basis für RHYTHMECALITY®, um Musik und Bewegung zu visualisieren bzw. zu veranschaulichen. Aufbauend auf dieser Basis kann der Tänzer eine/seinen eigenen Rhythmus benutzen, allerdings steht das bei der RHYTHMECALITY®-Methode nicht im Vordergrund.

8. Was bedeutet eigentlich das ME bei RHYTHMECALITY®?

RHYTHMECALITY® ist ein von uns designter Kunstbegriff. Das ME stellt dabei das Zentrum dar.

Ich habe keinen Körper.
          ICH BIN DER KÖRPER!

Ich erschaffe keinen Rhythmus.
          ICH BIN DER RHYTHMUS!

ICH BIN RHYTHMECALITY®!

RHYTHMECALITY® ist eine Methode, in der Du als das ME mehr Wissen dazu gewinnst. Das führt dazu, dass Du den Tanz besser ausführen und erfahren kannst.

Das ist und dafür steht RHYTHMECALITY®!